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Mehr als hundert Erdbeben erschüttern Griechenland

Am 07.08.2013 um 12.06 Uhr Ortszeit erschütterte ein Beben der Stärke 5,1 auf der Richterskala die hellenische Republik. Das Epizentrum lag etwa 120 km nordwestlich der Landeshauptstadt Athen in der Nähe der Kleinstadt Atalani. Giorgos Kelepouris, der aus der in der Nähe des Bebens liegenden Ortschaft Kammena Vourla kommt, berichtete der dpa gegenüber, dass das Erdbeben in zehn Kilometern Tiefe richtig stark gewesen und die Menschen in Scharen auf die Straße gelaufen seien.

Das geodynamische Institut meldete im Verlauf des Tages mehr als 100 Beben bis zur Provinzhauptstadt Lamia. Obwohl die Nachbeben mit Stärken zwischen 3 und 4,6 zu den leichten Erdbeben zählen, die im Normalfall keine Gebäudeschäden verursachen, wurden laut Lokalbehörden 300 anfällige Gebäude zerstört und die Bewohner von etwa 80 Gebäuden konnten vorerst nicht in ihr Zuhause zurückkehren. Nach Aussagen der Polizei wurden allerdings keine Personen verletzt und im Radio verkündete Geologe Thanasis Ganas der Universität Athen, dass keinerlei Grund zur Sorge bestehe.