Meteora Klöster, Thessalien | griechenland.de

Meteora Klöster

In Nebel und Wolken schweben

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in ganz Griechenland und UNESCO Weltkulturerbe: Die schwebenden Klöster von Meteora entführen Reisende in eine mystische Welt fernab der Zivilisation.

 

Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands, zählen nach der Akropolis in Athen mit Sicherheit die Meteora Klöster. Bei der Stadt Kalambaka ragen östlich vom Pindos-Gebirge mächtige Felsen aus Sandstein bis zu einer Höhe von etwa 500 Metern empor. Auf deren Gipfeln wurden einst 24 Klöster errichtet, in sechs davon leben auch heute noch Mönchen und Nonnen. Die Klöster zählen mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO und werden auch gerne als „schwebende Klöster“ bezeichnet, da sie bei Nebel oder tief stehenden Wolken fast so wirken.

Einzigartiges Phänomen aus dem Mittelalter

In der griechischen Region Thessalien erwartet Touristen ein ganz besonderes Naturwunder, welches man sonst nirgendwo auf der Erde findet. Im 11. Jahrhundert siedelten sich die ersten Mönche in dieser Gegend an. Im späten Mittelalter, also etwa im 14. Jahrhundert, begannen die Ordensbrüder dann mit der Errichtung von Klöstern an den unmöglichsten Stellen, die kaum zu erreichen waren. Da wo heute Wege und Straßen nach oben führen, waren die Felsen zur damaligen Zeit glatt. Die Mönche beförderten das Material mit selbst gebauten Aufzügen und mit Seilen hinauf, über Strickleitern gelangten sie selbst zu den Baustellen.

Spektakuläre Kulisse für einen James-Bond-Film

Anfang der 80er-Jahre entdeckten auch die Macher der James-Bond-Streifen den atemberaubenden Ort für sich. Obwohl die Mönche sich anfangs dagegen sträubten, wurde der Film „In tödlicher Mission“ hier gedreht. Schauplatz war das Kloster Agia Triada aus dem 15. Jahrhundert, welches man auch heute noch betreten kann. Von hier oben hat man einen einmaligen Blick über die Umgebung.

Tipps für den Besuch der Meteora Klöster

Wenn man sich auf den Weg zu den Meteora Klöstern macht, dann sollte man den Ausflug gut planen. An Wochenenden, Feiertagen und in der Hochsaison sind die Klöster stark überlaufen. Es ist ratsam diese Sehenswürdigkeit so früh wie möglich aufzusuchen. Es ist wichtig, dass beim Besuch Schultern und Arme bedeckt sind, Männer und Frauen müssen lange Hosen, bzw. Röcke tragen. Neben dem berühmtesten Kloster Agia Triada faszinieren auch das kleine Roussanou-Kloster und das Kloster Metamorphosis mit seinen goldenen Kunstwerken aus Holz.

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