Kallithea, Chalkidiki | Griechenland.de

Kallithea

Ein kosmopolitischer Ferienort im Grünen

„Kalli“ (gute) und „thea“ (Aussicht) - der Name ist Programm. Der Ferienort Kallithea ist in den Sommermonaten vor allem bei jungen Urlaubern sehr beliebt.

 

Neben der üblichen Kombination aus Sand, Meer, Nachtleben und gutem Essen ist Kallithea wahrscheinlich am besten durch seine für Griechenland ungewöhnliche Fülle an Grünanlagen gekennzeichnet, liegt es doch inmitten von Pinienwäldern. Das Dorf verfügt über einen schönen Sandstrand, der auch für Kinder und wenig geübte Schwimmer geeignet ist, weil er seicht ins Wasser abfällt. Direkt am Strand gibt es große und kleine Hotels sowie eine Reihe von Strandbars, die während des Sommers den ganzen Tag über belebt sind, während das Dorf selbst eher traditionell und ruhig ist. Kallitheas Fußgängerzonen sind voll von Geschäften mit Souvenirs, Schuhen und Kleidung, Pelzen und Goldschmuck, aber auch Banken, einem Postamt, Reisebüros, Autovermietungen und sogar einer Go-Kart-Rennstrecke.

Vom Flüchtlingsdorf zur Partymeile

Das heutige Kallithea wurde nach dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei im Anschluss an den griechisch-türkischen Krieg zwischen 1919 und 1922 weitgehend von griechischen Flüchtlingen aus der Pontus-Region an der türkischen Südküste des Schwarzen Meeres besiedelt. Die neuen Bewohner
nannten ihr Dorf zunächst Neos Maltepes, angelehnt am Namen ihres Dorfes am Marmarameer in der Nähe von Istanbul. Heute ist Kallithea ein beliebter Ort bei jungen Leuten und allen Menschen, die gerne tags und nachts Party machen. Viele Bars und Nachtclubs der relativ nahe gelegenen zweitgrößten Stadt Griechenlands, Thessaloniki verlegen ihre Geschäfte für den Sommer nach Kallithea, und auch die Jugend der Stadt fährt dahin, um sich im kühlen Nass zu erfrischen und ihrer Partylaune zu frönen.

Tempel des Ammon Zeus - das Heiligtum des ägyptischen Gottes Ammon

Doch abgesehen davon, dass Kallithea das kosmopolitischste Gebiet der Kassandra-Halbinsel ist, nimmt es auch einen wichtigen Platz in der Geschichte ein, was durch das Heiligtum des Ammon Zeus belegt wird, einem der wichtigsten Tempel auf der Halbinsel Chalkidiki. Der direkt am Strand gelegene Tempel, der 1968 im Zuge von Bauarbeiten zum Vorschein kam, ist der einzige Tempel in Europa mit ägyptischem Ursprung. Er war dem ägyptischen Gott Ammon geweiht, der dem griechischen Göttervater Zeus gleichgestellt wurde und dessen Verehrung Wasser als ein wichtiges Element vorsieht. Das bedeutende antike Heiligtum, in welchem zusätzlich Dionysos als Sohn des Zeus Ammon sowie Asklepios verehrt wurden, wurde um 200 n. Chr., als es seinen Höhepunkt als Ort der Verehrung erreichte, durch den Bau einer römischen Badeanlage vervollständigt.

Lage


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