Kea, Kykladen | griechenland.de

Kea

Das wilde Paradies der Kykladen

Wo Griechen ihren Urlaub verbringen muss ein Ort einiges zu bieten haben oder einfach zu erreichen sein. Kea erfüllt beide Anforderungen mit Bravur.

 

Kea ist das perfekte Ziel für anspruchsvolle Reisende, die einen ruhigen Rückzugsort während ihres Urlaubs suchen. Die atemberaubend schöne Landschaft, unberührten Strände mit smaragdgrünem Wasser und das ruhige Ambiente mit isolierten Wegen, die von jahrhundertealten Eichen beschattet werden, machen Kea oder Tzia zu einem paradiesischen Ort für unvergessliche Ferien. Von Athen aus dauert es nur eine Stunde um die Insel, ihre alten Stätten und markanten Strände zu erreichen. Weniger frequentiert als seine Nachbarn in der Ägäis ist Kea deshalb ein ideales Ziel, um sich in aller Ruhe zu entspannen. Die Athener haben das verstanden und verbringen dort regelmäßig ein erholsames Wochenende oder fahren für einen spontanen Kurzurlaub rüber.

In den Gassen der Hauptstadt die Zeit vergessen

Ioulida ist eine der am besten erhaltenen Städte der Kykladen. Die neoklassizistische Architektur des Rathauses und der alten Schule, einem aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts stammenden Werk des deutschen Architekten Ernest Schiller, steht in perfektem Einklang mit dem kykladischen Kubismus der umliegenden Häuser. Die Fresken von Alekos Fassianos, die Gewölbe von Häusern mit weiß getünchten Dächern, verlassene Windmühlen und eine venezianische Burgruine aus dem 13. Jahrhundert runden das Bild ab, das zum Flanieren und Fantasieren einlädt. Zur Freude der Wanderer ist Kea zudem mit zahlreichen, zumeist markierten Pfaden durchzogen, deren Beschreitung mit Blick auf das blaue Ägäische Meer die Überquerung der Insel von einem Ende zum anderen in einer idyllischen und blumigen Umgebung ermöglicht. Unter den vielen Stränden der Insel ragen besonders Vourkari und Otzias heraus. Vourkari ist eine beliebte Anlegestelle für Segler und bekannt für seine Bars und Cafés. Otzias ist eine von Felsen umgebene Bucht mit einem natürlichen Schutz vor den starken Winden, die manchmal im östlichen Mittelmeer wehen.

Die Insel der Wassernymphen

Der Legende nach war Kea, damals noch Hydroussa - die gut bewässerte - genannt, von Wäldern bedeckt und von einer großen Anzahl von Nymphen bewohnt. Eines Tages erschien ein gigantischer Löwe und erschreckte die Nymphen, welche die Insel daraufhin verließen. Die Nymphen kehrten nicht mehr zurück und der Löwe wurde in einer sechs Meter hohen Skulptur verewigt. Welch ein Glück für die heutigen Besucher von Kea: so können Sie die Schönheiten der Insel unbeschwert und unter den wachsamen Augen des steinernen Kolosses genießen.

Lage


Orte in der Nähe


Sehenswürdigkeiten in der Nähe