Ägina, Attika | Griechenland.de

Ägina

Ein Inseljuwel vor den Toren Athens

Ägina, die zweitgrößte Insel im Saronischen Golf, ist perfekt mit einem Städtetrip in die griechische Hauptstadt Athen zu kombinieren.

 

Es ist kaum zu glauben, dass man schon nach nur einer knappen Stunde Bootsfahrt von Piräus den Lärm der Großstadt Athen hinter sich lassen und in eine Inselwelt mit dem Flair von anno dazumal eintauchen kann. Ägina, das am Wochenende gerne von Athenern besucht wird und auch kulturell einiges zu bieten hat, ist kosmopolitisch und naturnah zugleich. Am Hafen ankommend, findet man sich gleich im Zentrum des Insellebens wieder und hat doch auch ein bisschen das Gefühl, in der Athener Altstadt, der Plaka, zu sein. Das liegt an den prächtigen neoklassizistischen Häusern mit ihren farbigen Fenstern und Türen, um welche sich Bougainvilleen in ebenfalls kräftigen Farben ranken sowie den herrlich nach Jasmin duftenden Innenhöfen.

Die neoklassizistische Hauptstadt der Pistazieninsel Ägina

Die belebte Inselpromenade ist voller traditioneller Cafes und Läden, die das berühmteste Produkt der Insel verkaufen: Pistazien. Auf Ägina werden Sie Pistazien auch in ihrer ursprünglichen, rohen Form kosten und zahlreiche leckere süße Versuchungen genießen können, welche die Spezialität der Insel zur Hauptzutat haben. Versäumen Sie nicht eine altmodische Droschke zu besteigen, um sich bei einer Fahrt über die Küste in frühere Zeiten hineinzuversetzen, bevor Sie sich in den malerischen Gassen der Hafenstadt verlieren! Eine Besonderheit des Ortes sind auch die für Griechenland einmaligen schwimmenden Marktboote.

Vom Tempel von Afaia zu Nikos Kazantzakis‘ Refugium

Doch hat Ägina, die ihren Namen von einer Nymphe der Welt der griechischen Mythen bekommen hat, noch viele weitere entdeckenswerte Facetten. Da wäre an erster Stelle der 500 bis 490 v. Chr. erbaute und sehr gut erhaltene dorische Tempel der Afaia zu nennen, von dem behauptet wird, dass er mit dem auf dem Festland gegenüber sich befindenden Tempel des Poseidon in Sounion sowie dem Parthenon in Athen ein rechtwinkliges Dreieck und somit ein außergewöhnliches energetisches Feld bildet. Oder die ebenfalls im Landesinneren, von den Blicken angriffslustiger Piraten geschützt erbaute ehemalige Hauptstadt der Insel, Palaiochora, von dessen Bedeutung heute nur ihre 38 erhaltenen Kapellen zeugen, die ihr einst die Bezeichnung „Mystras von Ägina“ gaben. Übrigens war Ägina die allererste Hauptstadt des Mitte des 19. Jahrhunderts neu gegründeten modernen griechischen Staates und später Lieblingsaufenthaltsort des griechischen Nationalschriftstellers Nikos Kazantzakis, der in seinem Haus auf der Insel seinen berühmten Roman „Alexis Sorbas“ geschrieben hat.

Bei einem Besuch des Fischerdorfes Perdika wähnt man sich auf den Kykladen. Dort kann man wunderbar Fisch essen und vielleicht auch eine Fischspezialität kosten, die nur im Saronischen Golf zu finden ist: die Katsules. Von Perdika aus empfiehlt sich auf jeden Fall auch die kurze Überfahrt auf die kleine Insel Moni, die durch ihre Flora und Fauna, inklusive Pfauen und Wildziegen und ihrem klaren Wasser das Herz jedes Naturliebhabers erfreut.

Lage


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