Limnos, Nördliche Ägais | Griechenland.de

Limnos

Die Insel des Hephaistos

Limnos, im äußersten Nordosten der Ägäis gelegen, erfüllt in vielerlei Hinsicht die Anforderungen für ein gut gehütetes Geheimnis.

 

Die auch unter Griechen wenig bekannte Insel belohnt ihre Besucher, die den weiten Weg auf sich genommen haben, mit kontrastreichen Landschaften, leeren Stränden und archäologischen Stätten, doch sie hält auch die eine oder andere Überraschung parat. Gastfreundlich waren die Bewohner von Limnos zudem ohnehin schon immer. So nahmen sie den von seinem Vater Zeus im Zorn aus dem Olymp in die Ägäis geschleuderten Gott des Feuers und der Schmiedekunst, Hephaistos, bei seiner unsanften Landung auf Limnos so liebevoll auf, dass er ihnen aus Dank die Kunst der Metallverarbeitung beibrachte.

Eine Symbiose aus Mythos, Geschichte und Natur

Mythologie und Zeitgeschichte sind auf Limnos omnipräsent, legte die Lage der Insel seit je her eine Nutzung als geostrategische Basis nahe. Im Ersten Weltkrieg spielte Limnos eine bedeutende Rolle und wird jährlich von vielen Australiern und Neuseeländern besucht, die ihrer auf der Insel begraben liegenden Vorfahren gedenken. Der auf Limnos besiegelte „Friedensvertrag von Moudros“, geschlossen zwischen den Ländern der Entente und dem Osmanischen Reich, ist das wichtige Gegenstück zum berühmten Vertrag von Versailles. Strand- und Naturliebhaber werden von Limnos jedoch mindestens ebenso begeistert sein wie jene, die sich eher für Geschichte und Kultur interessieren. Erstere, weil sie viele Buchten ganz für sich allein haben können, aber auch tolle Bedingungen für Wind- und Kitesurfen vorfinden werden. Letztere, weil die Insel mit dem milden Klima von Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs, über einen versteinerten Wald, Thermalquellen und einer Lagune, die Flamingos und sonstige Zugvögel anzieht, bis zu Unterwasserhöhlen und Wasserfällen eine große Vielfalt an Naturerlebnissen zu bieten hat. Ein Höhepunkt dürfte dabei der Besuch der kleinen Wüste sein, einer sich im Inselinneren befindenden, faszinierenden Dünenlandschaft, die von den Einheimischen „Pahies Ammoudies“ genannt wird.

Tempel, Höhlen und eine von Rehen besetzte Burg

Nehmen Sie sich Zeit, die archäologischen Stätten von Hephaistia und Poliochni, den Tempel von Kavirio, die Höhle des Philoktetes und die ebenfalls in eine Höhle hineingebaute Kirche Panagia Kakaviotissa zu besichtigen, oder suchen Sie das ursprüngliche Griechenland in den Dörfern der Insel und kosten die traditionellen Speisen und köstlichen Weine! Die sich auf zwei Buchten ausstreckende und schon im Altertum besiedelte Hauptortschaft Myrina bietet sich als Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Entdeckungen an. Bei einem Besuch der die Ortschaft krönenden byzantinischen Festung, am besten zum Sonnenuntergang, kommen Sie nicht nur zum Genuss einer herrlichen Aussicht, sondern haben vielleicht das Glück, einige der 200 Rehe zu erblicken, die heute die einzigen Bewohner der Burg sind.

Lage


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