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Nördliche Ägäis

Die griechische Region Nördliche Ägäis entführt Besucher in eine ganz andere Welt – auf den bevölkerungsarmen Inseln kann man Natur pur genießen.

 

Zu der Nördlichen Ägäis, die Teil des Ägäischen Meers ist, gehören viele Inseln unterschiedlicher Größe. Sie verteilen sich über eine Länge von etwa 300 Kilometern und werden meistens in drei Gruppen unterteilt, nämlich in die Nordägäischen und die Ostägäischen Inseln, dazu kommen noch die Südlichen Sporaden. Zu den bekanntesten Inseln dieser Region zählen zum Beispiel Samos, Lesbos, Thassos und Ikaria. Die Sommer auf den Inseln sind trocken und warm, die Winter mild und feucht.

Faszinierende Flora und Fauna in abwechslungsreicher Naturlandschaft

Das Zentrum der meisten Inseln bildet ein Gebirge, in dem überwiegend Kiefern gedeihen. Die Landschaft wird von weitläufigen Olivenhainen durchzogen, dies gilt vor allem für die Insel Lesbos. Entlang der Küste ist es recht karg mit vielen Felsen, wobei sich Sand- und Kiesstrände abwechseln. Auf der Insel Chios liefern Mastixsträucher das weltberühmte Harz.

Da auf Limnos nur relativ wenig Waldfläche vorhanden ist, widmet man sich hier dem Anbau von Gerste, Wein und Weizen. Darüber hinaus gibt es hier zwei große Feuchtgebiete, welche Heimat zahlreicher Vogelarten ist. Auf der Insel Samos erreicht das Gebirge Höhen von knapp über 1.400 Metern, vor allem Naturliebhaber zieht es in diese Gegend, die Landschaft ist von Flüssen und großen Waldgebieten geprägt. Wer traumhaft schöne Strände und Thermalquellen sucht, wird auf der Insel Ikaria fündig.

Spannende Mythen und reiches Kulturgut

Die Geschichte und die Mythologie der zahlreichen Inseln sind äußerst interessant und entführen in längst vergangene Zeiten. So lebte der bekannte Dichter Homer einst auf der Insel Chios, auf der Insel Samos lehrte der Mathematiker und Philosoph Pythagoras. Wohl jeder kennt die Legende von Ikarus, der zwischen Ikaria und Fourni ins Meer stürzte, weil das Wachs seiner Flügel durch die Wärme der Sonne schmolz.

Natürlich warten die Inseln der Nördlichen Ägäis auch mit jeder Menge Kulturschätzen auf. Auf Lesbos sind vor allem das römische Aquädukt in Moria, der Petra-Felsen mit der Kirche Panagia Glykofilousa, die Quellen von Polichnitos, das Archäologische Museum sowie die Festung Mithymna sehenswert.

Auf Chios beeindrucken die schönen Straßen, die mit herrlichen Mosaiken verziert wurden, ebenso wie die traditionellen Wohnhäuser mit ihren typischen Balkonen. Einen Besuch wert sind auch die Mastixdörfer im Süden der Insel und die Bäder aus der Zeit der Byzantiner. Architektonische Highlights sind unter anderem auch auf Samos um Limnos zu finden.

Den griechischen Alltag in der Nördlichen Ägäis erleben

Das Leben auf den griechischen Inseln ist sehr traditionell, das bekommen Besucher hautnah mit. Trotz der großen Popularität der Inseln, muss man hier keinen Massentourismus befürchten. In der Nördlichen Ägäis wechseln sich pulsierende und lebhafte Städte mit idyllischen Dörfern inmitten der unberührten Natur ab.

In dieser Gegend kann man auch die erstklassige griechische Küche genießen und die gastfreundlichen Einheimischen kennenlernen. Beliebt sind hier vor allem Gerichte mit frischem Gemüse, Lamm, Meeresfrüchten und Fisch, dazu einen leckeren Wein oder den traditionellen Ouzo.

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