Ierapetra, Kreta | Griechenland.de

Ierapetra

Die südlichste Stadt Europas

Die von prämierten Stränden umgebene viertgrößte Stadt von Kreta punktet mit einer guten Infrastruktur und einem lebendigen Nachtleben.

 

Ierapetra spielte durch ihre strategische Lage am Libyschen Meer und dem sehr fruchtbaren Boden der Umgebung schon im Altertum eine wichtige Rolle. Ihre verschiedenen Besatzer und Bewohner haben ihre Spuren in Form einer Vielzahl von Monumenten aus den unterschiedlichsten Epochen hinterlassen. Die pulsierende moderne Stadt mit etwa 16.000 Einwohnern, die im Südosten Kretas direkt am Wasser gebaut ist und sogar über einen schönen Strand in ihrem Zentrum verfügt, hat sich in den letzten Jahren sehr um die Ausgestaltung ihrer Promenade bemüht und sich somit auch für Touristen attraktiver gemacht.

Spuren einer bewegten Vergangenheit in Kato Mera

Das Markenzeichen der Stadt ist die venezianische Festungsanlage Kales aus dem 13. Jahrhundert, welche wie ein Schutzschild vor dem Hafen Ierapetras steht und im Sommer ein Festival mit Theater-, Musik- und Tanzaufführungen beherbergt. Zum Sonnenuntergang ist ein Spaziergang dahin besonders magisch. Die Altstadt lädt zum gemütlichen Schlendern durch ihre malerischen Gassen ein, wo es einige Gebäude aus der osmanischen Zeit, wie eine Moschee und einen Brunnen aber auch byzantinische Kirchen zu bewundern gibt. Die kleine archäologische Sammlung der Stadt ist in der 1899 erbauten osmanischen Schule, dem Mehtepi, zu sehen. Und falls Sie sich fragen, wieso hier viele Lokale den Namen des berühmten Kriegsherrn Napoleon Bonaparte führen: einer Legende nach hat der selbstgekrönte französische Kaiser bei seinem ägyptischen Feldzug im Juni 1798 eine Nacht unerkannt in Ierapetra verbracht. „Napoleons Haus“ steht noch in der Altstadt, die sich im Stadtteil Kato Mera befindet.

Florierende Landwirtschaft und Naturparadiese vor der Haustür

Die Landwirtschaft prägt das Bild der Gegend. Trotz oder wegen der konstant hohen Temperaturen werden hier riesige Mengen an Gemüse angebaut und, zusammen mit Olivenöl bester Qualität, nach Mitteleuropa exportiert. Nahe Ierapetra finden sich auch zwei zu Natura 2000, dem europäischen Netz von Schutzgebieten, gehörende Ökosysteme. Der Wald von Selakano, der größte Kiefernwald im gesamten Mittelmeer, zu dem auch die herrliche Schlucht Sarakina gehört, lädt mit einem großen Netz von Waldwegen zum Spazierengehen ein. Ein Muss ist auch ein Tagesausflug auf die direkt vor Ierapetra liegende, unbewohnte Insel Chrissi, die ihren Namen von den goldfarbenen Stränden bekommen hat, deren Sand mit unzähligen kleinen Muscheln durchzogen ist und einen starken Kontrast zum türkisblauen Wasser bildet. Ein Paradies für gerettete Straßenhunde und Katzen ist „Takis Land“, eine inzwischen international bekannte Tierschutzorganisation, die man nach Vereinbarung besuchen kann. Vielleicht verlieben Sie sich dort in ein Tier und haben einen Grund, schon bald nach Ierapetra zurückzukommen, um es mit nach Hause zu nehmen?

Lage


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