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Thrakien

Urlaub fernab vom Massentourismus

Fruchtbare Gegend mit faszinierender Geschichte und sanftem Tourismus im Norden Griechenlands – das ist die relativ unbekannte Region Thrakien mit außergewöhnlicher Flora und Fauna, sowie jeder Menge kulinarischer Köstlichkeiten.

 

Die griechische Region Thrakien befindet sich im Nordosten von Griechenland und umfasst auch Teile Bulgariens und der Türkei. Erst im Lauf der Balkankriege wurde Thrakien 1912/13 dem Land angeschlossen. Trotz der zahlreichen historischen Stätten, gibt es in Thrakien bisher kaum Tourismus, was natürlich einen kulturell geprägten Urlaub fernab vom Massentourismus ermöglicht. In dieser Gegend erlebt man eine faszinierende Mischung aus Antike, Orient und Okzident, was ein besonderes Flair verbreitet.

Abwechslungsreiche Landschaften mit einzigartiger Natur

Das Evros-Delta bildet eine natürliche Grenze zur Türkei und beeindruckt mit einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt. Die Bereiche direkt an der Küste der Ägäis werden mit Salzwasser geflutet, so dass hier vor allem Pflanzen gedeihen, die Salz gut tolerieren können, wie zum Beispiel die Schwertlilie oder Seerosen. In Richtung Festland findet man dann größere Bestände an Weiden und Pappeln, die feuchte Untergründe bevorzugen. Das Evros-Delta ist ein Paradies für Vögel und deshalb ein populäres Ausflugsziel für Ornithologen. Außerdem kann man hier diverse Fisch- und Säugetierarten sowie Reptilien und Amphibien antreffen.

Zu Bulgarien hin wird Thrakien durch die teils dicht bewaldeten Rodopi-Berge abgegrenzt, wo man heute noch Bergkristalle finden kann. Herrliche Naturlandschaften erwarten Urlauber auch an den Seen Ismarida und Vistonida sowie auf der Insel Samothraki, auf welcher einem das Aroma frischer Kräuter um die Nase weht.

Große kulturelle Reichtümer zeugen von langer Geschichte

Touristen haben die Region Thrakien bisher kaum für sich entdeckt, was sie zu einem echten Geheimtipp für Individualreisende macht. Innerhalb Europas gehört Thrakien zu den ältesten Kulturlandschaften und kann auf eine aufregende und lange Historie zurückblicken. Es gibt eine Vielzahl an archäologischen Stätten, die Monumente aus den Zeiten der Osmanen, der Byzantiner, der Antike und des Mittelalters zu Tage gefördert haben.

Bei der Ortschaft Maroneia gibt es ein antikes Theater, eine archäologische Sammlung sowie das so genannte Heiligtum des Dionysos. Sehenswert sind in dieser Gegend auch die Höhlen der Zyklopen, von denen auch in regionalen Sagen berichtet wird. Auf der Insel Samothraki sollte man sich einen Besuch auf dem höchsten Berg der Ägäis, dem Saos, nicht entgehen lassen, und auch der Tempel des Heron ist sehr empfehlenswert. Wer sich für historische Museen interessiert, sollte sich unbedingt in die Stadt Xanthi begeben. Größte Stadt der Region Thrakien ist Alexandroupoli mit einem Leuchtturm als Wahrzeichen und dem großen Museum für Völkerkunde.

Kulinarische Highlights in der Region Thrakien

Thrakien ist nicht nur wegen seinem reichen kulturellen Angebot eine Reise wert, auch die Gaumenfreuden der Region sind nicht zu verachten. Vor allem die Küche der Stadt Xanthi ist besonders hervorzuheben, denn hier schmeckt man den Einfluss Kleinasiens. In Thrakien genießt man vor allem traditionelle Süßspeisen, außerdem regionale Salami, getrocknetes Kamelfleisch, Kebab und Pastagerichte. Rund um Xanthi wird auf großen Plantagen seit 1912 Tabak angebaut. Entlang der Küste stehen natürlich viel frischer Fisch und Meeresfrüchte auf dem Speiseplan.

Lage


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